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	<title>MMA &amp; Kampfsport Archive - Fitness4mma.de</title>
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	<title>MMA &amp; Kampfsport Archive - Fitness4mma.de</title>
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		<title>CrossFit als Alternative zu herkömmlichen Fitnessstudios</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fitness_wp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 15:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CrossFit hat sich von einem einstigen Nischensport zu einer beliebten Trainingsmethode entwickelt, die mittlerweile von vielen Athleten und Fitnessbegeisterten genutzt wird. Das Programm, das seit über 40 Jahren existiert und [&#8230;]</p>
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<p><a href="https://fitness4mma.de/mma-news-artikel-infos/crossfit-4-mma/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">CrossFit</a> hat sich von einem einstigen Nischensport zu einer beliebten Trainingsmethode entwickelt, die mittlerweile von vielen Athleten und Fitnessbegeisterten genutzt wird. Das Programm, das seit über 40 Jahren existiert und rund 60 verschiedene Übungen umfasst, die miteinander kombiniert werden können, wurde in den 1980er Jahren vor allem von Leistungssportlern als ideales Training anerkannt. Heute hat sich das geändert und immer mehr Fitnessbegeisterte sehen in CrossFit eine attraktive Alternative zum herkömmlichen Gang ins Fitnessstudio.</p>



<p>Aber was genau ist CrossFit und kann es wirklich den Gang ins Fitnessstudio ersetzen? Das schauen wir uns in diesem Beitrag genauer an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CrossFit?</h2>



<p>CrossFit stammt aus den USA und wurde vor über 20 Jahren vom Trainer und CrossFit-Erfinder Greg Glassman entwickelt. Bereits in den 1980er Jahren nutzte Glassman das CrossFit-Training, um seine Athleten in Form zu bringen. Die Grundidee bestand darin, funktionelle Übungen mit schweren Gewichten und Sprinteinheiten zu kombinieren und so ein sehr intensives und vor allem hocheffizientes Training zu schaffen.</p>



<p>CrossFit ist eine Trainingsform, bei der sich die Sportler nicht auf eine bestimmte Muskelgruppe konzentrieren, sondern den ganzen Körper trainieren. Im Gegensatz zum regulären Krafttraining liegt der Schwerpunkt im CrossFit auf funktionellen, alltagsnahen Bewegungen und nicht auf isolierten Bewegungen an geführten Maschinen, wie sie in den meisten Fitnessstudios zu finden sind, erklärt Fabio Marchesan von CrossFit Baden einem&nbsp;<a href="https://crossfitbaden.ch/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Fitnessstudio in Baden</a><strong>.</strong></p>



<p>Ein CrossFit-Training dauert in der Regel eine Stunde. Schon das Aufwärmen ist intensiv, danach folgen Geschicklichkeitsübungen mit Krafttraining und ein zehn- bis zwanzigminütiges Hochintensitätstraining. Letzteres richtet sich nach dem täglich wechselnden &#8222;Workout of the Day&#8220; (WOD), das erst kurz vor Trainingsbeginn vom Trainer bekannt gegeben wird und festlegt, welche Übungen zu absolvieren sind. Ziel ist es, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Runden zu absolvieren oder eine bestimmte Anzahl von Runden in möglichst kurzer Zeit zu schaffen. Dabei kann es sich sowohl um Maximalkraftübungen mit Hilfsmitteln als auch um Intervallübungen handeln. Vor dem Ende des Trainings kann der Puls durch eine Dehnungsphase wieder gesenkt werden.</p>



<p>Da die Teilnehmenden stets auf Zeit und Wiederholungen achten, hat CrossFit einen Wettkampfcharakter. Dennoch steht ein starkes Gruppengefühl im Mittelpunkt der Fitnessphilosophie: Die Sportler trainieren nie nur für sich selbst, sondern spornen sich gegenseitig an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann CrossFit das Fitnessstudio ersetzen?</h2>



<p>Beide Trainingsmethoden haben das Ziel, die körperliche und geistige Fitness zu verbessern. In beiden Sportarten geht es darum, die eigenen Grenzen zu überwinden und sich neue Ziele zu setzen, um sie schließlich zu erreichen. Wer sich jedoch nur auf eine Trainingsmethode fixiert und dabei den Blick für das Ganze verliert, blockiert sich und seine sportliche Entwicklung.</p>



<p>Eine Kombination aus <a href="https://fitness4mma.de/fitness-workouts-fuer-mma/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitnessstudio</a> und CrossFit ist eine geniale Idee. Warum?</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>CrossFit macht stärker, beweglicher und lebendiger.</strong> Wer es nicht glaubt, sollte es selbst ausprobieren. Der Kraftzuwachs ist ein klarer Vorteil für das Training im Studio. Wer durch CrossFit stärker wird, kann auch im Studio mehr Gewichte stemmen und umgekehrt. Die Kombination beider Trainingsarten führt zu einem schnelleren Kraftzuwachs, als wenn man sich nur auf eine der beiden Sportarten konzentriert. Auch die Beweglichkeit ist ein wichtiger Faktor. Wenn man viel Gewicht bewegt und Muskeln aufbaut, wird der Bewegungsapparat zwangsläufig steifer. CrossFit hilft, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Und für alle, die sich trotz hartem Training im Studio müde und energielos fühlen: Mit CrossFit fühlt man sich lebendiger. Versprochen.</li>



<li><strong>CrossFit ist wahrscheinlich das abwechslungsreichste Cardiotraining.</strong> Die Intensität von CrossFit verbrennt Unmengen an Kalorien und für alle, die keine langen Cardio-Sessions im Studio mögen, öffnet sich hier eine große Tür. Es ist jedoch ratsam, mit einer CrossFit-Einheit pro Woche neben dem regulären Studiotraining langsam zu beginnen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>CrossFit ist eine hochintensive Trainingsform, die nachweislich die Lebensqualität vieler Menschen verbessert hat. Das effektive Training kann helfen, Gewicht zu verlieren und gleichzeitig Kraft, Ausdauer und Körperästhetik zu verbessern. Für viele ist es mehr als nur ein Sport – es ist eine Gemeinschaft, die motiviert und inspiriert. CrossFit und traditionelles Fitnesstraining können sich ideal ergänzen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und intensiven Trainingsmethode ist, sollte CrossFit definitiv eine Chance geben.</p>
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		<title>Boxen als Fitnesstraining: Das sind die Vorteile von Fitnessboxen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fitness_wp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 14:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Boxen ist schon längst nicht mehr nur etwas für harte Kerle. Der Kampfsport ist in der Fitnessszene angekommen. Kein Wunder, denn Boxen ist ein echter Kalorienkiller, stärkt die Muskeln und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/boxen-als-fitnesstraining-das-sind-die-vorteile-von-fitnessboxen/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Boxen als Fitnesstraining: Das sind die Vorteile von Fitnessboxen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fitness4mma.de" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitness4mma.de</a>.</p>
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<p>Boxen ist schon längst nicht mehr nur etwas für harte Kerle. Der Kampfsport ist in der Fitnessszene angekommen. Kein Wunder, denn Boxen ist ein echter Kalorienkiller, stärkt die Muskeln und macht obendrein noch jede Menge Spaß. Wer seine Fitness verbessern, sein Selbstbewusstsein steigern oder abnehmen will, sollte sich unbedingt mit Fitnessboxen auseinandersetzen. Aber was macht <a href="https://fitness4mma.de/fitness-workouts-fuer-mma-drills/werde-fit-mit-boxen-fitnessboxen/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitnessboxen</a> so besonders?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Fitnessboxen eigentlich?</h2>



<p>Tilman Frick, Headcoach und Gründer von&nbsp;<a href="https://privateboxing.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">Private Boxing</a>&nbsp;| Personal Training mit Punch: “Kurz gesagt handelt es sich um Boxen, allerdings ohne einen echten Gegner. Statt sich im Ring zu messen oder im Sparring gegeneinander anzutreten, geht es beim Fitnessboxen vor allem darum, Boxtechniken zu üben und zu perfektionieren.”</p>



<p><strong>Klingt langweilig?</strong> Ganz im Gegenteil. Wer schon einmal seine ganze Kraft in einen Sandsack gesteckt hat, wird schnell merken, dass es kaum eine effektivere Methode gibt, Stress abzubauen. Und wenn man mit einem Partner trainiert und Pratzen einsetzt, lässt sich die Intensität noch steigern. Die perfekte Art, Stress abzubauen und gleichzeitig körperlich fit zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Schöne daran?</h3>



<p>Das Verletzungsrisiko ist deutlich geringer als beim echten Boxen und man braucht auch nicht unbedingt einen Partner, denn man kann auch ganz alleine trainieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Fitnessboxen eine gute Idee ist</h2>



<p>Fitnessboxen kann für jeden ganz unterschiedliche Ziele haben. Für den einen bedeutet das, nach einem stressigen Tag mal Dampf abzulassen, und für den anderen kann es einfach eine Trainingsform sein, um seinen ganzen Körper zu trainieren.</p>



<p>Fitnessboxen basiert auf den Grundtechniken des <a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/boxen/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Profiboxens</a> und kombiniert die Vorteile von Kraft- und Ausdauertraining. Aktivitäten wie Joggen, Seilspringen, kraftvolle Schläge ins Leere und Bauchmuskelübungen sorgen für ein effektives Ganzkörpertraining.</p>



<p>Die abwechslungsreichen Übungen regen den Stoffwechsel an, kräftigen die Muskulatur und helfen beim Abnehmen. Explosive Bewegungen setzen nicht nur intensive Trainingsreize, sondern fordern auch Gleichgewicht und Koordination.</p>



<p>Darüber hinaus wirkt sich Fitnessboxen positiv auf die Stressbewältigung aus. Es baut Aggressionen ab, motiviert und unterstützt einen aktiven Lebensstil. Der Spaßfaktor dieser beliebten Sportart fördert zudem den sozialen Zusammenhalt und hilft, langfristig am Ball zu bleiben. Es fördert nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Du lernst, dich besser zu konzentrieren und deine Umgebung aufmerksamer wahrzunehmen. Regelmäßiges Training steigert also deine Konzentration und Aufmerksamkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sichtbare Erfolge und gesteigertes Selbstbewusstsein</h2>



<p>Bei regelmäßigem Training kannst du bereits nach drei bis vier Wochen sichtbare Erfolge erzielen. Dein Körper wird definierter und kräftiger, du steigerst deine Beweglichkeit und Ausdauer und fühlst dich insgesamt körperlich und geistig fitter.</p>



<p>Zudem steigert es dein Selbstbewusstsein, denn beim Fitnessboxen entdeckst du deine persönlichen Stärken und Schwächen und lernst, wie du an Herausforderungen wachsen kannst. Rückschläge sind ein natürlicher Teil des Boxens. Mit der Zeit lernst du, dich von diesen Rückschlägen zu erholen, dich auf deine Stärken zu konzentrieren und weiterzumachen. Viele, die regelmäßig boxen, berichten von einem Zuwachs an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Besonders für Frauen ist dies eine Bereicherung, da sie durch das Boxtraining Techniken erlernen, mit denen sie sich in bedrohlichen Situationen verteidigen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spaß und Abwechslung im Training</h2>



<p><strong>Zu guter Letzt:</strong> Es macht einfach Spaß. Beim Radfahren oder <a href="https://fitness4mma.de/mma-news-artikel-infos/intervall-und-lauftraining-fuer-kampfsport-und-mma/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Joggen</a> wird dir schnell langweilig? Fitnessboxen ist abwechslungsreich, herausfordernd und du kannst in der Gruppe trainieren. Dadurch macht der Sport viel Spaß. Nach jedem Training fühlst du dich erfrischt und gestärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen lohnt sich das?</h2>



<p>Grundsätzlich ist diese Sportart für jedermann geeignet. Grundvoraussetzung ist aber, dass du körperlich in der Lage bist, ein intensives Training zu absolvieren.</p>



<p>Während das klassische Boxen traditionell als Männersport gilt, findet die Fitness-Variante zunehmend auch bei Frauen Anklang. Experten führen das Interesse nicht nur auf die schnellen Trainingserfolge zurück, sondern betonen auch die psychologischen Vorteile.</p>



<p>Tilman Frick, Personal Trainer aus Hamburg, erklärt, dass diese Trainingsform nahezu alle Muskelgruppen beansprucht, Ausdauer, Schnellkraft und Kraftausdauer fördert und gleichzeitig die psychische Belastbarkeit stärkt. So wird durch das Training nicht nur die körperliche Fitness verbessert, sondern auch das Selbstbewusstsein gestärkt.</p>
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		<title>Der Bodenkampf des MMA Teil 2: Grappling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fitness_wp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 16:04:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ersten Teil unserer Übersicht der Bodenkampf Konzepte haben wir euch die Techniken und Arten des Ringens, des Judos sowie des Brazilian Jiu-Jutsu (BJJ) erläutert. Diese drei Arten des Kampfsportes [&#8230;]</p>
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<p><a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/bodenkampf/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Im ersten Teil unserer Übersicht der Bodenkampf Konzepte</a> haben wir euch die Techniken und Arten des Ringens, des Judos sowie des Brazilian Jiu-Jutsu (BJJ) erläutert. Diese drei Arten des Kampfsportes bilden die Grundlage des Bodenkampfes und haben weltweit Millionen von Anhänger und aktive Wettkämpfer. Heute zeigen wir euch drei weitere, aber weniger klassische Konzepte, die besonders im MMA Kampf relevant sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grappling &#8211; Fundament und Grundlage des MMA&nbsp;</h2>



<p>Wenn wir von MMA reden, ist Grappling gleichbedeutend mit dem Element des Bodenkampfes. Der Ausdruck Grappling heißt übersetzt&nbsp;nichts anderes wie „Griffkampf“ oder „Griffmethoden“. Diese Kampfsportart ist eine Mischung aus verschiedenen Disziplinen des Judos, BJJ und Ringen. Man beginnt den Kampf im Stand, wirft sich wie beim Ringen zu Boden, hebelt sich wie beim Judo und oder bringt sich zur Aufgabe wie beim BJJ.</p>



<p>Das Grappling Training sowie die Grappling Techniken haben dabei so wenig mit roher Kraft zu tun wie bei allen anderen Kampfsportarten auch. Der gute und erfolgreiche Kämpfer benötigt eine ausgefeilte und erprobte Technik. &nbsp;</p>



<p>Der wesentliche Unterschied zu den genannten Disziplinen des Bodenkampfes ist es, dass der Grappling Kampf in normaler Sportkleidung durchgeführt wird. Es ist ein sogenannter No-Gi-Wettkampf in dem auf den klassischen Kampfanzug verzichtet wird. So können die Griffe des Judos und des BJJ welche am Gi durchgeführt werden nicht stattfinden.</p>



<p>Bei der klassischen Durchführung eines Grappling-Kampfes ist es verboten den Gegner zu schlagen oder zu treten. Die Kombination von Schlägen und Tritten am Boden wird erst beim MMA ergänzt. Da das Training sowie das Sparring und der Wettkampf nah an die Durchführung eines MMA Kampfes herankommen findet auch das Grappling, mit der zunehmenden Popularität des MMA Sports immer mehr Anhänger.</p>



<p>Mittlerweile wird in jeder MMA Schule auch Grappling Unterricht angeboten und es haben sich in Deutschland und Europa mehrere große Grappling Verbände und Turniere etabliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das brasilianische Luta Livre&nbsp;</h2>



<p>Luta Livre bedeutet übersetzt ins Deutsche, der „Freier Kampf&#8220;. Diese Kampfsportart ist sehr eng mit dem Grappling verbunden und hat eine ähnliche Entstehungsgeschichte, wie das BJJ.&nbsp;Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Begriff Grappling noch nicht verwendet wurde, entwickelte sich in Brasilien das Luta Livre.</p>



<p>Im Vergleich zu BJ wurde schon damals auf das Tragen eines Kampfanzugs verzichtet. Grundlage dafür war das sich Messen zwischen mehreren Kampfsportarten, was man in Brasilien als Vale Tudo bezeichnet. Dabei treten zum Beispiel Boxer und Kickboxer gegeneinander an. Um den BJJ Kämpfern den Nachteil des schweren Gis zu erleichtern wurde Luta Livre speziell auf diese Art des Kampfes ausgerichtet. Den Gegner zu Boden zu bringen und zur Aufgabe zu zwingen, ohne den Griffkontakt des Gi&#8217;s zu haben. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Luta Livre:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Luta Livre Esportiva</li><li>Luta Livre &#8211; Vale Tudo.</li></ol>



<p>Während sich das Esportiva auf Takedown- und Submission-Techniken beschränkt, erlaubt das Vale Tudo sogar Schlag- und Tritt-Techniken, was es in den direkten Vergleich des MMA setzt.&nbsp;</p>



<p>1995 gelangte das Luta Livre über den Brasilianer Daniel D&#8216; Dane nach Deutschland. Dieser ist ist ein Schwarzgurt und direkter Schüler von Eugenio Tadeu und Hugo Duarte die als Gründer des Luta Livre gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das russische Sambo</h2>



<p>Sambo bedeutet aus dem russischen übersetzt die Selbstverteidigung ohne Waffen. &nbsp;Es ist ein russischer Kampfsport, der Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Er vereint mehrere europäische und asiatische Stile, so wie Boxen, Ringen, Jiu-Jitsu, Judo und traditionelle russische Ringerstile &nbsp;wie zum Beispiel das Mongolische Khapsagay und das usbekisches Kurash Ringen.</p>



<p>Sambo wurde im Auftrag der sowjetischen Regierung für die Rote Armee entwickelt, die nach einem effektiven und leicht zu erlernenden Kampfstil suchte. Anatoly Kharlampiev wird als Gründer des Sambo bezeichnet. Des Weiteren waren Vasili Oshchepkov und Viktor Spiridonov an der Entwicklung des Sambo beteiligt.</p>



<p>Heutzutage unterscheidet sich Sambo hauptsächlich in drei Arten. Das Sport-Sambo auch genannt Borba Sambo ist stilistisch dem Freistilringen oder Judo sehr ähnlich, jedoch erlaubt es alle Arten von Beinhebeln und verbietet Würgetechniken.</p>



<p>Das Combat-Sambo legt den Fokus auf Verteidigungstechniken gegen bewaffnete und unbewaffnete Attacken von Gegnern. Bei Wettkämpfen, die sehr dem modernen MMA ähneln, sind neben Takedown-Techniken auch Schlag-, Tritt- und Submissions-Techniken &nbsp;erlaubt.</p>



<p>Das Freestyle-Sambo, das 2004 von der ASA – American Sambo Association gegründet wurde, erlaubt alle Submissions-Techniken, verbietet aber jede Art von Schlag-Techniken. Diese Art des Wettkampfes wurde entwickelt, um alle Arten von Grapplern (Bodenkämpfern), wie z.B. Judokas zu verbinden und miteinander im Wettkampf zu messen.&nbsp;</p>
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		<title>Der Bodenkampf im MMA Teil 1: Vom Ringen bis zum BJJ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fitness_wp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 15:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) entstammt dem japanischen Jiu-Jitsu. Meister Mitsuo Maeda ein bekannter Judo Champion (besser bekannt als Conde Koma) und direkter Schüler von Jigoro Kano, der Gründer des Judo, brachte sein Wissen Anfang 1900 nach Brasilien.<br />
Nähere Informationen im Beitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/bodenkampf/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Der Bodenkampf im MMA Teil 1: Vom Ringen bis zum BJJ</a> erschien zuerst auf <a href="https://fitness4mma.de" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitness4mma.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der komplexe <a href="https://fitness4mma.de" target="_self" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">MMA Sport </a>setzt sich neben dem Standkampf, der aus Tritten und Schlägen besteht, auch aus dem Bodenkampf zusammen.&nbsp;Nahezu jeder Kampf landet durch eine Wurftechnik auf dem Boden. Dort wird versucht den&nbsp;Gegner durch Grifftechniken zur Aufgabe zu zwingen.&nbsp;In allen gängigen Bodenkampfsportarten wird dies als Submission, die Aufgabe durch Grifftechnik bezeichnet.&nbsp;Anfänger ohne Vorkenntnisse im Bodenkampf können sich dabei nicht vorstellen wie ein Gegner ohne Schläge besiegt werden soll. Doch genau das ist die Kunst des Bodenkampfes.</p>



<p>Folgend findet ihr eine Zusammenfassung der wichtigen Informationen rund um die gängigsten Bodenkampf-Konzepte. Dabei bilden das Ringen, Judo, sowie BJJ die übergeordneten Kampfsportarten. </p>



<p>Zum Thema Grappling, Luta Livre &amp; Sambo haben wir hier ein Artikel verfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die olympische Disziplin Ringen</h2>



<p>Ringen ist eine der ältesten Kampfsportarten der Menschheit. Bereits 3000 Jahre v. Chr., wurde es in vielen Teilen der Welt praktiziert. Die ersten Aufzeichnungen des Ringkampfes stammen aus den ägyptischen Tempelgräbern. Im Jahre 708 v. Chr. wurde das Ringen, damals noch Pale genannt, in die olympische Spiele der Antike aufgenommen und war die Entscheidungsdisziplin des Fünfkampfes.</p>



<p>Heute unterscheidet man zwischen zwei Arten des Ringkampfes:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Freistilringen</li><li>Griechisch – Römischen Stil (Greco-Roman Wrestling).</li></ol>



<p>Während beim Freistilringen der gesamte Körper angegriffen werden darf, erlaubt das griechisch-römische Ringen nur Angriffe auf den Oberkörper.&nbsp;Gekämpft wird bei beiden Arten auf einer gepolsterten Matte von ca. 7 bis 9 m Durchmesser. Ziel ist es innerhalb der Kampfzeit den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu bringen, dies wird als Schultersieg bezeichnet. Weiterhin versucht man mit verschiedenen Aktionen mehr Punkte zu sammeln, als sein Gegner. Der Einsatz von Schlägen, Tritten, Stößen und Würgern ist dabei verboten. Erlaubte Techniken sind, Werfen, Schleudern und Hebeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der sanfte Weg des Judo</h2>



<p>Judo bedeutet zu Deutsch &#8222;der sanfte Weg&#8220; und ist eine aus Japan stammende Kampfsportart. Um 1880 wurde Judo von dem Japaner Dr. Jigoro Kano aus verschiedenen Stilen entwickelt. Es wird dabei wie beim Ringen auf Elemente wie Schläge, Stöße, Tritte und einige Hebeltechniken verzichtet. Populär wurde Judo nach 1886, als Schüler von Dr. Kano im Wettkampf gegen eine der angesehensten Jiu-Jitsu-Schulen Japans gewannen. Judo verbreitete sich angesichts des Erfolges rasch in ganz Japan und wurde bei der Ausbildung von Polizei und Militär eingeführt. 1911 wurde Judo zum Pflichtfach an allen Mittelschulen Japans. Die Techniken des Judos lassen sich in vier Grundtypen einteilen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Wurftechniken</li><li>Falltechniken</li><li>Bodentechniken</li><li>Formen, auch Katas genannt.</li></ol>



<p>Beim Judo-Wettkampf kann man, ähnlich wie auch<a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/boxen/" target="_self" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal"> beim Boxen</a>, durch „K.O.“ gewinnen, indem man den&nbsp;Gegner durch Würfe&nbsp;kraftvoll auf den Rücken bringt. Eine andere Möglichkeit den Kampf vorzeitig zu beenden ist den&nbsp;Gegner zum Aufgeben zu zwingen. Dies wird durch verschiedene Aufgabegriffe getan, die einen Schmerz bis hin zum Bruch verursachen können. In allen gängigen Bodenkampfsportarten wird dies als Submission, die Aufgabe durch Grifftechnik bezeichnet.&nbsp;Der Kampf wird nach Ablauf der 5 Minuten Runde, nach Wertung oder Kampfrichterentscheid entschieden. Neben dem Ringen ist Judo die einzige weitere Bodenkampfsportart die seit 1964 als olympische Disziplin ausgeübt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Gracies &amp; des Brazilian Jiu-Jitsu &#8211; BJJ&nbsp;</h2>



<p>Die südamerikanische Variante&nbsp;Brasilien Jiu-Jitsu, kurz BJJ, entstammt dem japanischen Judo. Meister Mitsuo Maeda, ein bekannter Judo-Champion und direkter Schüler von &nbsp;Dr. Kano, dem Gründer des Judos, brachte sein Wissen Anfang 1900 nach Südamerika. Zu dieser Zeit lebte Maeda in São Paulo und half eine japanische Emigrantenkolonie zu errichten. Bei seinem Vorhaben wurde er von Gastao Gracie unterstützt. Zum Dank lehrte Maeda dessen Sohn Carlos die Basistechniken des Judos. Carlos Gracie wiederum unterrichtete seine Brüder Oswaldo, Jorge, Gastao und Helio. In unzähligen Kämpfen konnten die Familie der Gracies und ihre Schüler die erlernten Techniken verbessern und aus den Judo-Techniken das BJJ entwickeln.&nbsp;1925 eröffneten die Brüder ihre erste Schule und lehrten von nun an BJJ.&nbsp;Bei der Durchführung des BJJ Wettkampfes tagen die Kämpfer einen traditionellen Kampfanzug, welcher auch Gi genannt wird. 1967 wurde die erste Brazilian Jiu-Jitsu Federation von Helio Gracie gegründet und das Gürtelsystem eingeführt. Folgende Gürtel können noch heute errungen werden und sind aufsteigend vom Anfänger zum Meister aufgeführt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Weiß</li><li>Blau</li><li>Lila</li><li>Braun</li><li>Schwarz</li></ul>



<p>Der Wettkampf BJJ wird im Stand begonnen. Dabei wird versucht den Gegner zu Boden zu befördern und ihn dann in komplexen Grifftechniken zum Aufgeben zu bewegen. Der Kampf wird entweder durch Punkte oder durch die Submission entschieden.&nbsp;Weltweite Popularität erlangte BJJ Anfang der 1990 Jahre, als der eher schmächtige Royce Gracie, Enkel des Carlos Gracie, &nbsp;den Ultimate Fighting Championships klar dominierte. Die UFC galt wie auch heute noch als Königsdisziplin des MMA Wettkampfes. Die Besonderheit und der wesentliche Unterschied lag damals dabei, dass es keine Gewichtsklassen und weniger Regeln als heute gab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1620144025242"><strong class="schema-faq-question">Welcher Bodenkampf ist der beste für das MMA?</strong> <p class="schema-faq-answer">Jede der genannten Bodenkampf-Konzepte hat Vor- und Nachteile. So stehen im Ringen zum Beispiel die Aufgabegriffe im Hintergrund jedoch werden die Würfe und Übergänge zum Boden als die besten der Welt angesehen. Der komplexe MMA-Sport fordert von den Wettkämpfern das Üben aller Konzepte. Deshalb vereint das Grappling die wichtigsten Elemente fürs MMA.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1620144032835"><strong class="schema-faq-question">Benötige ich eine bestimmte Ausrüstung zum Bodenkampf? </strong> <p class="schema-faq-answer">Bei abrupten und schnellen Bewegungen kann es vorkommen, dass man Schläge oder Tritte abbekommt, auch wenn diese eigentlich von den Regeln ausgeschlossen sind. Daher empfehlen wir dir zum Bodenkampf einen Zahnschutz sowie einen Sackschutz. Handschuhe oder Bandagen brauchst du nicht.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1620144039026"><strong class="schema-faq-question">Gewinnt ein Ringer oder ein BJJ Kämpfer einen Wettkampf?</strong> <p class="schema-faq-answer">Ob und welcher Kämpfer einer bestimmten Kampfsportart einen Zweikampf gewinnt, kann man nicht pauschalisieren. Es hängt grundlegend immer von der Expertise des Kämpfers an sich ab. Ein professioneller Ringer würde sicher gegen einen Anfänger im BJJ gewinnen und umgekehrt. Ein weiterer Aspekt sind die festgelegten Regelungen des Wettkampfes.</p> </div> </div>
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		<title>Kickboxen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 08:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Kickboxen &#124; Die Regeln des Kickboxen &#124; Die Gewichtsklassen des Kickboxen Die Geschichte des Kickboxen Das Kickboxen ist einer der jüngeren Kampfsportarten. Seit ungefähr 50 Jahren besteht [&#8230;]</p>
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<p>Die Geschichte des Kickboxen | Die Regeln des Kickboxen | Die Gewichtsklassen des Kickboxen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Kickboxen</h2>



<p>Das Kickboxen ist einer der jüngeren Kampfsportarten. Seit ungefähr 50 Jahren besteht diese Art von Kampfsport.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entstehung</h3>



<p>Kickboxen entstand in den siebziger Jahren in den USA. Kickboxen entwickelte sich ursprünglich aus dem Karate (Fußtechniken) und dem klassischen Boxen (Fausttechniken).<br>Kickboxen entstand erst nach dem Vietnam Krieg. Ein Grund dafür ist, dass die amerikanischen Soldaten unter anderem auch in Thailand stationiert waren, wo Thai-Boxen, auch Muay Thai genannt, als Nationalsportart gilt und sehr begehrt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschiede zu Muay Thai</h3>



<p>Im Vergleich zu Kickboxen ist Muay Thai vielseitiger. Knien und Ellenbogen dürfen benutzt werden, auch Clinchen ist erlaubt. Beim Kickboxen kämpft man mit Handschuhen und Fußschutz. Im Amateurbereich wird außerdem mit dem Schutzhelm und Schienbeinschoner gekämpft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbreitung</h3>



<p>Der wichtigste Grund für eine schnelle Verbreitung des Kickboxens war Hollywood. Schauspieler wie Jean Claude van Damme, Don „Dragon“ Wilson (einer der erfolgreichsten Kickboxer aller Zeiten und elffacher Weltmeister), Bruce Lee, Chuck Norris, Dolph Lundgren und andere großartige Sportler haben die Geschichte der Action Filme verändert. Mit den Filmen “Kickboxer“ und „Bloodsport“ eroberte Kickboxen die Welt und wurde sehr schnell bekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reputation</h3>



<p>Nichtsdestotrotz, leidet Kickboxen immer noch unter einem schlechten Ruf. Viele Kritiker begründen ihre Meinung mit der Unkenntnis der Regeln. Wobei, Mund-, Bein- und Tiefschutz die Verletzungsrisiken mindern.<br>Außerdem gilt Kickboxen als eine junge westliche Kampfsportart und kann deswegen nicht mit älteren asiatischen Kampfkünsten verglichen werden. Es fehlen einfach die Traditionen wie z.B. bei Kung Fu oder Aikido. Als weiterer Grund ist die Verwechslung mit der jungen Kampfsportart K1. K1 wird oft die Brutalität und das Fehlen der Schutzausrüstung vorgeworfen.</p>
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		<title>Muay Thai</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 08:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Muay Thai &#124; Die Regeln des Muay Thai &#124; Die Gewichtsklassen des Muay Thai Die Geschichte des Muay Thai Wielange es Muay Thai schon gibt ist offiziell [&#8230;]</p>
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<p>Die Geschichte des Muay Thai | Die Regeln des Muay Thai | Die Gewichtsklassen des Muay Thai</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Muay Thai</h2>



<p>Wielange es Muay Thai schon gibt ist offiziell nicht festgehalten. Fest steht aber, dass Muay Thai mit der brutalste legale Kampfsport weltweit ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entstehung</h3>



<p>Muay Thai oder auch Thaiboxen genannt ist der nationale Sport Thailands. Muay Thai kommt aus dem traditionellen Muay Boran und wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert als ein Teil der militärischen Ausbildung entwickelt. Damals führte Thailand viele Kriege mit den benachbarten Ländern wie Burma (Myanmar), Kambodscha und Vietnam. Der König von Thailand wollte, dass die Soldaten sich beschützen konnten auch wenn die Waffen unbrauchbar werden &#8211; somit entstand Muay Thai.<br>Der erste Ring wurde 1921 eingeführt und 8 Jahre später, 1929, wurde zum ersten Mal Boxhandschuhe verwendet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kämpfe mit den Glasscherben</h3>



<p>Es ist immer noch unklar ob solche Kämpfe wirklich stattgefunden haben. Vor 1929 haben die Sportler nur mit Bandagen gekämpft. Es wird auf jeden Fall angenommen, dass die Krieger früher mit Wachs oder Kleber scharfe Gegenstände an den Bandagen befestigten um den Gegnern möglichst viele Verletzungen zuzufügen und den Kampf schnellstmöglich zu beenden. Es ist möglich, dass auch manche Muay Thai Kämpfer den Idolen ähnlich sein wollten und mit Glasscherben gekämpft haben, diese Version ist aber inoffiziell und wurde nie bewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbreitung</h3>



<p>Muay Thai wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg zur Nationalsportart. Nach der Einführung fester Regeln wurde Thai Boxen immer populärer, gilt aber leider immer noch als „Haudrauf Sport“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kampfstil</h3>



<p>Die auffälligsten Merkmale zu den anderen Kampfsportarten wie Kickboxen oder K1 sind die Ellenbogen Techniken, Clinchen, Knietechniken und Kicks mit dem Schienbein auf die Oberschenkel.<br>Muay Thai wird sehr oft als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Grund dafür sind die Cuts und andere Verletzungen, die durch die Ellenbogen und Knie hervorgerufen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbände</h3>



<p>Momentan gibt es eine Vielzahl an Verbänden, ähnlich wie beim Kickboxen, in denen man nach Muay Thai Regeln kämpfen darf. Leider kam es immer wieder zu einem Streit zwischen den Verbänden. Als 1995 die Regierung WMC (World Muay Thai Council) gegründet hat, unterstanden alle Verbände der Welt dieser Organisation. Somit endeten auch alle Streitereien.</p>
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		<title>K1</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 08:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des K1 &#124; Die Regeln des K1 &#124; Die Gewichtsklassen des K1 Die Geschichte des K1 K1 Kämpfe gibt es seit ca. 30 Jahren. Die Kampfsportart wurde in [&#8230;]</p>
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<p>Die Geschichte des K1 | Die Regeln des K1 | Die Gewichtsklassen des K1</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte des K1</h2>



<p>K1 Kämpfe gibt es seit ca. 30 Jahren. Die Kampfsportart wurde in Japan erfunden und ist dort am meisten verbreitet</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entstehung und Idee</h3>



<p>K-1 ist eigentlich keine Kampfportart sondern nur ein Regelwerk, erfunden in den 1980er von Kazuyoshi Ishii in Japan. Die Idee war es, den Kämpfern aus verschiedenen Kampfsportarten die Möglichkeit zu geben, gegeneinander antreten zu dürfen. Früher war das nur möglich wenn einer der Kämpfer die Regeln des anderen angenommen hat. Nehmen wir an, ein Kickboxer möchte gegen einen Karate Kämpfer antreten, so müssen die beiden sich entscheiden, nach welchen Regeln diese kämpfen werden. Es wurde immer zum Nachteil für einen der Kämpfer. Somit wurde das K-1 Regelwerk ins Leben gerufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Teilnehmenden Kampfsportarten</h3>



<p>Wie schon erwähnt dient K-1 dient dazu die Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten gegeneinander auftreten zu lassen. Mittlerweile nehmen Sportler aus Sportarten wie Kickboxen, Muay Thai, Savate, Kung Fu, Kempo, Taekwondo, Karate und Boxen teil.</p>



<h3 class="wp-block-heading">K1 World Grand Prix</h3>



<p>Das größte K-1 Turnier der Welt findet einmal im Jahr in Tokyo statt. Zum ersten Mal wurde das Turnier 1993 veranstaltet. 10000 Zuschauer waren Zeugen wie Branco Citatic die erste K-1 Meisterschaft gewinnt. 2006 durften schon über 50000 Zuschauer in der ausverkauften Halle von Tokyo Dome sehen wie Semmy Schilt sein Titel verteidigt.</p>



<p>Mittlerweile werden die K-1 Kämpfer von den Jugendlichen in Japan schon fast „vergöttert“. Sie sind wahre Helden und richtige Stars. Unabhängig von zahlreichen Fanartikeln werden auch mittlerweile sogar Spielzeuge von den Kämpfern entwickelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Schwergewicht- Champions (K-1 World Grand Prix)</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>1993 &#8211; Branko Cikatić</li><li>1994 &#8211; Peter Aerts</li><li>1995 &#8211; Peter Aerts</li><li>1996 &#8211; Andy Hug</li><li>1997 &#8211; Ernesto Hoost</li><li>1998 &#8211; Peter Aerts</li><li>1999 &#8211; Ernesto Hoost</li><li>2000 &#8211; Ernesto Hoost</li><li>2001 &#8211; Mark Hunt</li><li>2002 &#8211; Ernesto Hoost</li><li>2003 &#8211; Remy Bonjasky</li><li>2004 &#8211; Remy Bonjasky</li><li>2005 &#8211; Semmy Schilt</li><li>2006 &#8211; Semmy Schilt</li><li>2007 &#8211; Semmy Schilt</li><li>2008 &#8211; Remy Bonjasky</li><li>2009 &#8211; Semmy Schilt</li><li>2010 &#8211; Alistair Overeem</li><li>2011 &#8211; ABGESAGT</li><li>2012 &#8211; Mirko Filipović</li></ul>
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		<title>Der Standkampf im MMA Teil 1  &#8211; Vom ägyptischen Faustkampf bis zum modernen Boxen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 08:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
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<p>Der Standkampf im MMA nimmt die zentrale Rolle eines jeden Kampfes ein. Jeder Kampf beginnt im Stand und nicht selten wird er auch dort beendet. In unserem heutigen Artikel widmen wir uns dem vielseitigen Faustkampf, welcher uns besser als das Boxen bekannt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Boxens</h2>



<p>Boxen ist nicht nur, weil es eine&nbsp;olympische Sportart&nbsp;ist, &nbsp;der wohl populärste Kampfsport der Welt. Auch&nbsp;<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235067/umfrage/die-beliebtesten-sportarten-im-tv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">im Jahr 2020</a>&nbsp;schaut der Deutsche nach Fußball am liebsten einen Boxkampf im Fernsehen. Ikonen wie Max Schmeling, Muhammad Ali, Mike Tyson und die Klitschko-Brüder sind der breiten Öffentlichkeit so bekannt wie kein&nbsp;anderer Kampfsportler.</p>



<p>Doch wie wurde die Kampfsportart Boxen so bekannt wie sie es Heute ist?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Faustkampf der Antike</h3>



<p>Die Geschichte des Faustkampfes ist nicht genau zurückzuverfolgen. Auf Statuen sowie weiteren altertümlichen Darstellungen geht hervor, dass bereits vor ca. 7000 Jahren in verschiedenen Kulturen wie China, Indien, Russland und den Ureinwohnern Amerikas ein Kampf als Zeremonie ausgetragen wurde.&nbsp;Die ersten tatsächlich überlieferten Faustkämpfe fanden dann ca. 3000 v.Chr. statt. In Ägypten sowie später auch im antiken Griechenland und Rom wurden diese zum Zwecke der Unterhaltung durchgeführt. Auch bei den Olympischen Spielen der Antike traten die ersten Boxer&nbsp;ca. 1000 v. Chr. auf.Nach Überlieferungen gab es damals weder Gewichtsklassen noch Runden und Regeln. Der Kampf wurde nur durch Aufgabe oder Kampfunfähigkeit des Boxers abgebrochen. Die ersten „Boxhandschuhe“ waren nichts anderes als Riemen aus Ochsenhäute.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Bare-knuckle-Fight bis zum heutigen Boxen</h3>



<p>Die Wurzeln des modernen Boxens liegen im England des 17. und 18. Jahrhunderts. Boxkämpfer traten dabei ohne Handschuhe gegeneinander an. Mit bloßen Händen wurde unter minimalen Regelungen vor Publikum gekämpft. Die meist sehr brutalen Kämpfe mit erhöhtem Verletzungsrisiko trafen auf immer mehr Zuspruch in der Gesellschaft.&nbsp;Ca. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierte sich das erste große Regelwerk. Zu den wichtigsten Änderungen gehörten, dass man den am Boden liegenden Gegner nicht mehr schlagen darf sowie, dass man auf Tiefschläge verzichtete. Mit dem Laufe der Zeit kamen weitere Regelungen hinzu wie die Einführung eines Boxrings sowie das Tragen von Bandagen bis hin zu Boxhandschuhen.&nbsp;Das Kämpfen ohne Handschuhe wurde schließlich im <a href="https://www.welt.de/sport/article176947080/Boxen-Bare-Knuckle-so-blutig-war-das-Turnier-mit-blanken-Faeusten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Jahr 1889 verboten</a>. Bis Heute! Seit ein paar Jahren&nbsp;erlebt das sogenannte Bare-knuckle-Boxen eine Renaissance. Es werden vereinzelt wieder Wettkämpfe ohne Bandagen ausgetragen und diese finden immer mehr Anklang unter den Zuschauern. So haben einzelne Youtube-Channels wie der des <a href="https://www.youtube.com/c/BareKnuckleFightingChampionship/featured" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Bare Knuckle Fighting Championship</a> mehrere Millionen Zuschauer.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regelwerk des Boxens</h2>



<p>Beim Boxen wird allgemein zwischen Amateur- und Profiboxen unterschieden. Diese grundlegende Einteilung setzt die Ausführung, die Regeln und die zu benutzende Schutzausrüstung fest.&nbsp;Um die zahlreichen <a href="https://www.aiba.org/aiba-technical-competition-rules/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Regularien des Boxsports</a> besser zu verstehen, zeigen wir dir ein paar Informationen, die dir den Faustkampf der modernen Zeit näher bringen.&nbsp;</p>



<p>Der Boxkampf kann auf mehrere verschiedene Arten zu Ende gehen. Am bekanntesten sind dabei das K.O. was so viel bedeutet wie ein Sieg durch den konkreten Niederschlag des Gegners, ohne dass er danach weiter kämpfen kann.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Amateurboxen</h3>



<p>Beim Amateurboxen wird grundlegend in drei Runden à 3 Minuten, mit jeweils einer Minute Pause dazwischen gekämpft. Dabei sind die Wettkämpfer verpflichtet einen Mundschutz, einen Tiefschutz, sowie bei Minderjährigen einen Kopfschutz, zu tragen. Die <a href="https://fitness4mma.de/mma-news-artikel-infos/die-wahl-des-richtigen-mma-handschuh/" target="_self" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Wahl des richtigen Handschuhs</a> wird von den Regeln des Wettkampfes festgelegt und beträgt im Normalfall zwischen 10 und 14 Unzen.Gezählt werden im Amateurboxen alle gelandeten Treffer. Alle Kämpfer werden gemäß ihrem Gewicht sowie des Alters eingestuft, daraus ergeben sich dann die jeweiligen Klassen, in denen gegeneinander gekämpft wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Profiboxen</h3>



<p>Die Profis kämpfen in vorab festgelegten Rundenzahlen, in bis zu 12 Runden à 3 Minuten pro Kampf. Bei der Bewertung sind nicht nur die Anzahl der gelandeten Treffer relevant, sondern vielmehr wird die Qualität &nbsp;jeder Runde an sich betrachtet. Am Ende des Kampfes werden die Punkte zusammengezählt und es ergibt sich ein Sieger nach Punkten. Ausschlaggebend sind die Niederschläge, die Verwarnungen sowie die gelandeten Treffer und die Aggressivität der Kämpfer.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gewichtsklassen</h3>



<p>Der Amateur- sowie Profiboxsport wird mittlerweile in 17 Gewichtsklassen eingeteilt. Dabei wird vom Strohgewicht mit maximal 47,6 Kilogramm bis zum Schwergewicht mit über 90,7 Kilogramm gekämpft. Die Angaben können je nach Wettkampf und lokalen Verbänden ein wenig abweichen sind jedoch grundlegend bei allen Wettkämpfen vom Gewicht her gleich.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Gewichtsklasse</td><td>maximales Gewicht in Kilogramm</td></tr><tr><td>Strohgewicht</td><td>47,627</td></tr><tr><td>Halbfliegengewicht</td><td>49,988</td></tr><tr><td>Fliegengewicht</td><td>50,802</td></tr><tr><td>Superfliegengewicht</td><td>52,163</td></tr><tr><td>Bantamgewicht</td><td>53,525</td></tr><tr><td>Superbantamgewicht</td><td>55,225</td></tr><tr><td>Federgewicht</td><td>57,153</td></tr><tr><td>Superfedergewicht</td><td>58,967</td></tr><tr><td>Leichtgewicht</td><td>61,235</td></tr><tr><td>Superleichtgewicht</td><td>63,503</td></tr><tr><td>Weltergewicht</td><td>66,678</td></tr><tr><td>Superweltergewicht</td><td>69,853</td></tr><tr><td>Mittelgewicht</td><td>72,574</td></tr><tr><td>Supermittelgewicht</td><td>76,203</td></tr><tr><td>Halbschwergewicht</td><td>79,378</td></tr><tr><td>Cruisergewicht</td><td>90.781</td></tr><tr><td>Schwergewicht</td><td>über 90,781&nbsp;</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weltverbände und amtierende Weltmeister des Schwergewichts</h2>



<p>Eine Besonderheit des Boxens ist sicherlich, dass es keine einheitliche Organisation gibt, die den Weltverband bildet. Somit gibt es auch keinen einheitlichen Weltmeister wie zum Beispiel beim Fußball. Vielmehr bilden neben zahlreichen lokalen und nationalen Verbänden vier Organisationen die Elite des Boxsports. Diese Organisationen sind als Unternehmen anzusehen, die Profit orientiert ihre Kämpfer gegeneinander antreten lassen. Hier findest du die vier bekanntesten Verbände mit den Weltmeistern im Schwergewicht vom Stand Mai 2021:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list"><li>&nbsp;World Boxing Association (WBA): Antony Joshua aus Großbritannien</li><li>International Boxing Federation (IBF): Antony Joshua&nbsp;</li><li>World Boxing Organization (WBO):&nbsp;Antony Joshua&nbsp;</li><li>World Boxing Council (WBC): Tyson Fury aus Großbritannien</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading">Die Boxsprache &amp; der Schlag&nbsp;</h2>



<p>Der Boxstile der Kämpfer wird in einen defensiven oder einen aktiven Angriffsstile unterteilt. Bekannte Vertreter der Verteidigungstaktik waren Muhammad Ali sowie die Klitschko Brüder. Im Angriff hingegen wurden Mike Tyson sowie Rocky Marciano bekannt.</p>



<p>Der Boxer arbeitet dabei nicht mit einer rechten oder linken Hand, sondern mit der Führhand (&#8222;die schwache Hand&#8220;) sowie mit der Schlaghand (&#8222;die starke Hand&#8220;). Um besser mitsprechen zu können solltest du wissen, dass der Boxsport sich aus den folgend aufgeführten Schlagarten zusammensetzt:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Jab: Eine gerade Führhand die schnell ausgeführt wird.&nbsp;</li><li>Cross: Eine gerade Schlaghand die kraftvoll in Ziel gebracht wird.&nbsp;</li><li>Haken: Ein schwungvoller seitwärts Schlag der den Gegner von links oder rechts trifft.&nbsp;</li><li>Aufwärtshaken: Im Englischen auch Uppercut genannt wird von unten zum Kinn oder Körper des Gegners geschlagen.&nbsp;</li></ul>



<p>Darüber hinaus gibt es unzählige Kombinationsmöglichkeiten dieser Schläge, die du dir am besten in einem ersten Probetraining selbst anschaust.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahlen und Fakten&nbsp;</h2>



<p>Kein sportlicher Wettbewerb wird so gut bezahlt wie ein Schwergewichtskampf um die Weltmeisterschaft.&nbsp;</p>



<p>Boxen gehört trotz der Beliebtheit bei Zuschauern nicht zu den&nbsp;<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/184918/umfrage/sportarten-in-deutschland-nach-anzahl-der-mitglieder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">12 beliebtesten Sportarten</a>&nbsp;die Deutsche ausführen. (Statista, 2020)&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fitness4mma.de/mma-kampfsport/boxen/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Der Standkampf im MMA Teil 1  &#8211; Vom ägyptischen Faustkampf bis zum modernen Boxen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fitness4mma.de" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitness4mma.de</a>.</p>
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		<title>Zahnschutz im Kampfsport ist unverzichtbar, der Verzicht verheerend</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MMA & Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[MMA News, Artikel & Infos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Zahnschutz notwendig ist Ein Mundschutz wird normalerweise von Athleten und Sportlern in allen Sportarten verwendet, die auch nur vage mit dem Boxen verbunden sind. Das hat einen einfachen Grund: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fitness4mma.de/mma-news-artikel-infos/zahnschutz-im-kampfsport-ist-unverzichtbar-der-verzicht-verheerend/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Zahnschutz im Kampfsport ist unverzichtbar, der Verzicht verheerend</a> erschien zuerst auf <a href="https://fitness4mma.de" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Fitness4mma.de</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="540" src="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/schattenboxen-1024x540.jpg" alt="schattenboxen" class="wp-image-2988" srcset="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/schattenboxen-1024x540.jpg 1024w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/schattenboxen-300x158.jpg 300w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/schattenboxen-768x405.jpg 768w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/schattenboxen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Zahnschutz notwendig ist</h2>



<p>Ein Mundschutz wird normalerweise von Athleten und Sportlern in allen Sportarten verwendet, die auch nur vage mit dem Boxen verbunden sind. Das hat einen einfachen Grund: Bei Tritten (im Muay Thai und Kickboxen zum Beispiel) oder Schlägen ins Gesicht <strong><a href="https://dr-zahn.de/warum-ihre-zahne-wackeln-und-ob-dies-normal-ist/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">lösen und lockern sich die Zähne</a></strong>. Zähne können brechen, sich verbiegen und eine Reihe anderer schädlicher Kaskaden-Folgen können entstehen.&nbsp;</p>



<p>Dies ist nicht nur unerträglich und schlicht unangenehm, sondern kann sogar irreversibel sein. Im schlimmsten Fall müssen Sie mit <a href="https://dr-zahn.de/zahngesundheit/zahnimplantate-und-schwache-knochen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Implantaten </a>oder sogar <a href="https://dr-zahn.de/zahntechnik/zahnprothesen-vorteile-nachteile-und-andere-fragen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Prothesen</a> Ihre Zähne ersetzen, eine sehr schmerzvolle und kostspielige Angelegenheit.&nbsp;</p>



<p>Der Mundschutz, der eigentlich Zahnschutz heißen müsste, wehrt diese Verletzungen ab. Und zwar auf die anschaulichste Art und Weise: Der Mundschutz ist eine Gummischiene, die über den Zähnen getragen wird und diese im Wesentlichen an ihrem Platz hält. Und das, obwohl mechanischer Druck auf die Zähne oder den Kiefer ausgeübt wird. Zahnschutz für Erwachsene Kampfsportler ist kaum wegzudenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiedliche Zahnschutz-Arten</h2>



<p>Auf der einen Seite gibt es einen Mundschutz, der nur den Oberkiefer abdeckt, auf der anderen Seite gibt es einen Mundschutz, der sowohl den Ober- als auch den Unterkiefer schützt. Dies wird auch als Doppelmundschutz bezeichnet. Auf die Unterscheidungen gehen wir in den nächsten Absätzen näher ein.</p>



<p>Selbstverständlich variiert der Inhalt und die Verarbeitung der Mundschutze. Der Preis steht für die verschiedenen Materialien und deren Herstellung bzw. Verarbeitung, sodass schnell ersichtlich wird, ob es sich um einen preiswerten Kunststoffmundschutz oder einen hochwertigen Boxmundschutz handelt. In der Summe werden vier verschiedene Formen unterschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einfacher Zahnschutz</strong></h3>



<p>Diese meist matschig gefärbten Schützer werden oft in heißem Wasser aufgeweicht und eingelegt. Der raue Außenmantel fehlt hier jedoch, und der Mundschutz ist sehr zerbrechlich. Das schont zwar die Lippen, ist aber schlecht für die Zähne. Außerdem verformen sich die relativ einfachen und meist material-armen Teile nach einiger Zeit. Sie können dann ausgetauscht werden. Schon für etwa 2 Euro, geht bis zu etwa 10 Euro. Wirklich einfach zu formen, scheint sich aber nach einiger Zeit zu lösen und muss ausgetauscht werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="632" src="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/boxer-mit-zahnschutz-1024x632.jpg" alt="boxer mit zahnschutz" class="wp-image-2987" srcset="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/boxer-mit-zahnschutz-1024x632.jpg 1024w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/boxer-mit-zahnschutz-300x185.jpg 300w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/boxer-mit-zahnschutz-768x474.jpg 768w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/boxer-mit-zahnschutz.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Gel-Einlage auf der harten Außenschale (Gel-Inlay)</h3>



<p>Dies ist Mundschutz mit einer harten Außenschale und flexiblem, anpassungsfähigem Gel auf der Innenseite. Vor dem ersten Tragen wird der Mundschutz erwärmt (in heißem Wasser), eingesetzt und an die Kiefer- und Zahnform angepasst. Wenn der Mundschutz abkühlt, härtet er aus und konserviert den Vorm.</p>



<p>Die harte Schale hat zwar den Nachteil, dass sie bei Schlägen auf die Lippen knackt, aber sie deckt die Zähne besser ab. Ein System mit diesem Aufwand kostet zwischen 25 und 70 Euro. Diese Art von Mundschutz bietet ausreichenden Schutz, ist aber schwer anzupassen. Und einmal angepasst, ist die Form in der Regel dauerhaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konfektionierter Mundschutz</strong></h3>



<p>Konfektionierte Mundschützer sind Silikonschienen, die es in verschiedenen Größen gibt und die wenig bis gar keine Flexibilität haben, um sich der Struktur des Kiefers und der Zähne anzupassen. Die Teile sind sehr billig, aber sie verteidigen nicht gut oder gar nicht, weil sie nicht passen. Diese Zahnschienen sind nicht für den Boxsport zugelassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Boil-and-Bite Mundschutz</strong></h3>



<p>Der Boil-and-Bite-Mundschutz wird oft in einer speziellen Version für Zahnspangenträger angeboten, die die Drähte der Zahnspange umschließt und so ein Durchbeißen der Mundschleimhaut verhindert. Das geht natürlich auch, aber nur als Doppelmundschutz mit Zahnspange oben und unten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfacher oder doppelter Mundschutz &#8211; eine Grundsatzfrage</h3>



<p>Nicht nur die Frage, ob der Mundschutz aus einfachem Kunststoff (schlecht, weil nicht anpassbar), aus Thermoplast oder aus einem 2-Komponenten-Kunststoff (hervorragend) besteht, sollten Sie beim Kauf beachten.</p>



<p>Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, ob Sie einen Doppelmundschutz benötigen oder ob ein einfacher Mundschutz ausreichen würde.</p>



<p>Das liegt daran, dass der Mundschutz nur funktioniert, während die Zähne fest zusammengepresst sind. Ober- und Unterkiefer stützen sich in dieser Zeit gegenseitig ab, sodass es für die Zähne schwierig ist, zu brechen.</p>



<p>Einige Menschen beißen mit einem Doppelmundschutz fester zu, wenn sie kämpfen oder trainieren, um die Zahnreihen zusammenzuhalten. Die Vorderseite des Doppelmundschutzes hat Belüftungsöffnungen, die eine freie Atmung durch den Mund ermöglichen. Das Loslassen hingegen muss geübt werden.</p>



<p>Der Doppelmundschutz sitzt besser als ein Einfachmundschutz, er rutscht nicht so schnell heraus und bietet deutlich mehr Schutz. Er ist allerdings teurer und aus rein sportlicher Sicht nur dann sinnvoll, wenn Sie sowohl oben als auch unten eine Zahnspange haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/kopfschutz-beim-boxen-1024x682.jpg" alt="kopfschutz beim boxen" class="wp-image-2989" srcset="https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/kopfschutz-beim-boxen-1024x682.jpg 1024w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/kopfschutz-beim-boxen-300x200.jpg 300w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/kopfschutz-beim-boxen-768x512.jpg 768w, https://fitness4mma.de/wp-content/uploads/2021/03/kopfschutz-beim-boxen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Anleitung zum Anpassen von Zahnschutz</h2>



<p></p>



<div class="schema-how-to wp-block-yoast-how-to-block"><p class="schema-how-to-description">Mundschutz für Boxen kommt oft in unterschiedlichen Größen. In diesen 8 Schritten können Sie individuell Ihren Zahnschutz anpassen, ganz einfach und unkompliziert.</p> <ol class="schema-how-to-steps"><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407545325"><strong class="schema-how-to-step-name">Wasser zum kochen bringen</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Bringen Sie einen Kessel mit kochendem Wasser. Lassen Sie es ca 8 Sekunden stehen, damit das Wasser leicht abkühlt.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407580915"><strong class="schema-how-to-step-name">In das Wasser eintauchen</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Legen Sie den Mundschutz einfach in ein kleines Sieb, bevor Sie ihn für ca. 20 &#8211; 30 Sekunden in das heiße Wasser tauchen.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407679362"><strong class="schema-how-to-step-name">Herausnehmen des Mundschutzes</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Das Sieb erleichtert das spätere Herausnehmen des Mundschutzes aus dem Wasser.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407686042"><strong class="schema-how-to-step-name">Einsetzen des Mundschutzes</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Setzen Sie ihn vorsichtig in den Mund und beißen Sie zu, bevor sich Ihre Zähne eingraben.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407697385"><strong class="schema-how-to-step-name">Festdrücken</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Drücken Sie außerdem mit den Fingern die Seite des Mundschutzes gegen Ihre Zähne, um den Sitz zu verbessern.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407705524"><strong class="schema-how-to-step-name">Abkühlen lassen</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Bitte nehmen Sie ihn aus dem Mund und legen Sie ihn in kaltes Wasser, wenn er Ihnen so passt.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407717899"><strong class="schema-how-to-step-name">Das Gummi verfestigt sich</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Durch das kalte Wasser verfestigt sich das Gummi, wodurch die angepasste Form des Mundschutzes erhalten bleibt.</p> </li><li class="schema-how-to-step" id="how-to-step-1616407733501"><strong class="schema-how-to-step-name">Vorgang ggf wiederholen</strong> <p class="schema-how-to-step-text">Wenn der Mundschutz beim ersten Mal nicht perfekt funktioniert, wiederholen Sie den Vorgang einfach.</p> </li></ol></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange ein Zahnschutz im Durchschnitt hält</h2>



<p>Mehrere Dinge beeinflussen, wie lange Ihr spezifischer Mund- oder Zahnschutz hält. Natürlich spielt es eine große Rolle, wie viel Sie den Schutz benutzen. Wird er regelmäßig oder an mehreren Tagen pro Woche verwendet, ist der Verschleiß sicherlich viel größer als bei einem gelegentlich verwendeten Schutz.</p>



<p>Außerdem nutzt sich der Zahnschutz umso schneller ab, je öfter er benutzt wird. Dieser Schlupf ist unvermeidbar, muss aber wegen der dadurch entstehenden Verschlechterung der Passform überwacht werden.</p>



<p>Es wird empfohlen, dass Personen, die konsequent trainieren, ihre Abwehr nach einer Saison ersetzen.&nbsp; Da sich der Körper bereits im Kindes- und Jugendalter entwickelt, muss der Mundschutz noch häufiger gewechselt werden. Der Sitz sollte täglich, am besten einmal im Monat, überprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahnschutz-Pflege in 4 Schritten</h2>



<p>Der Mundschutz ist ein Hygienegegenstand, der auch als solcher gepflegt und behandelt werden sollte. Wenn Sie einen Mundschutz besitzen und benutzten wird dies Teil Ihrer täglich Mundhygiene, da die vielen Bakterien, die sich angesetzt haben beim Training, unbedingt auf alle Fälle beseitigt werden müssen. Passiert dies nicht, ist mit zahlreichen negativen Folgen für Ihre Zahngesundheit zu rechnen.<br>Diese kleinen Tipps zum Schluss zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Mundschutz pflegen, damit er möglichst lange hält.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Kaufen Sie ein Mundschutz-Kit zur Aufbewahrung Ihres antibakteriellen Mundschutzes.</li><li>Verwenden Sie während des Trainings heißes Wasser, um die Mundschutzbox und den Mundschutz zu desinfizieren.</li><li>Legen Sie ihn ab und zu in ein Duschbad mit Desinfektionstabletten.</li><li>Bewahren Sie ihn an einem kühlen, trockenen Ort auf.</li></ul>
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		<title>Stand-Up für MMA</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 16:01:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Übersicht über die verschiedenen Stand-Up Arten.<br />
Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Sanda, Savate, Taekwondo..</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Boxen</h2>



<p><strong>Boxen</strong>&nbsp;ist ein Kampfsport mit einer langen Geschichte. Die ersten Unterhaltungskämpfe gab es bereits 3000 v. Chr. in Ägypten. Das Boxen im Ring, mit Handschuhen und Regeln, ähnlich wie wir es heute kennen, existiert seit 1892 und wurde in England entwickelt. Damals gab es allerdings noch keine Rundenbegrenzungen, so konnte es vorkommen, dass Kämpfe durchaus über mehrere Stunden gingen, der längste Kampf der Geschichte (im Jahre 1893) dauerte mehr als 7 Stunden und ging über 110 Runden.</p>



<p>Heutzutage unterscheidet man nur noch zwischen Amateur- und Profiboxen. Amateurkämpfe werden normalerweise in vier Runden ausgetragen, wobei eine Runde zwei Minuten lang ist, mit einer Minute Pause dazwischen. Profikämpfe hingegen haben zwischen vier und zwölf Runden, wobei eine Runde drei Minuten lang ist, mit einer Minute Pause dazwischen. Auch die Punktevergabe ist unterschiedlich, während beim Profiboxen drei Punktrichter jede Runde bewerten, wird beim Amateurboxen (ähnlich wie auch beim&nbsp;<strong>Taekwondo</strong>) Treffer nur dann als Punkte gewertet, wenn drei der fünf Punktrichter gleichzeitig (innerhalb einer Sekunde) dies bestätigen. Das Tragen eines Kopfschutzes und eines ärmellosen T-Shirts sind beim Amateurboxen Pflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kickboxen</h2>



<p><strong>Kickboxen</strong> kombiniert Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten, so wie <strong>Karate</strong>, <strong>Boxen</strong>, <strong>Taekwondo</strong> und <strong>Muay Thai</strong>. Gegründet wurde es zwischen 1950 und 1960 in Nordamerika und lief damals noch unter Sport- oder Vollkontakt-Karate. 1970 richtete Karateka Joe Lewis das erste &#8222;Kickboxing&#8220; (Fullcontact Karate) Turnier in den USA aus. Während in den Anfängen, nach jedem Treffer der Kampf unterbrochen wurde, änderte er das Reglement und verzichtete auf den Punktstop. Des Weiteren mussten die Kämpfer Boxhandschuhe und Tennisschuhe tragen. Gekämpft wurde auf Mattenflächen, in langen Karatehosen und mit freiem Oberkörper, man wollte sich damit vom reinen Boxen distanzieren.</p>



<p>Zwei der bekanntesten&nbsp;<strong>Kickboxer</strong>&nbsp;dieser Zeit sind&nbsp;<strong>Chuck Norris</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Benny &#8222;the Jet&#8220; Urquidez</strong>. Chuck Norris konnte 1967 und 1968 die International Grand Championships gewinnen, Benny Urquidez kämpfte viel in Europa und Asien und besiegte die besten Kämpfer des Landes in ihrer Disziplin. Bis heute hat er einen makellosen Kampfrekord von 58 Kämpfen und 58 Siege, mit 49 Siege durch K.O.</p>



<p>Heutzutage unterscheidet man zwischen drei Arten, dem Semikontakt-, Leichkontakt- und Vollkontakt-Kickboxen. Beim Semikontakt-Kickboxen wird nach jedem Treffer der Kampf unterbrochen und die Kämpfer gehen in die Ausgangsstellung zurück. Beim Leichtkontakt-und Vollkontakt-Kickboxen verzichtet man auf den Punktstop.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muay Thai – Thaiboxen</h2>



<p><strong>Muay Thai&nbsp;</strong>(übersetzt: Muay – Boxen; Thai &#8211; frei) ist thailändischer Traditionssport und einer der härtesten Kampfsportarten der Welt. Eine genaue zeitliche Einordnung, über die Entstehung des Thaiboxens, kann nicht mehr getroffen werden, man nimmt aber an, dass es chinesische Wurzeln hat, die allerdings stark verändert wurden. Vermutet wird, dass es während der Kämpfe Siams (früherer Name Thailands), mit seinem Nachbarland Burma (heute Myanmar) entscheidend beprägt wurde. Nhai- Khon- Don ein thailändischer Kämpfer, wurde zu dieser Zeit von Burmesen gefangen genommen und musste unbewaffnet gegen 12 burmesische Schwertkämpfer antreten. Er gewann und wurde darauf hin freigelassen, noch heute finden ihm zu Ehren Muay Thai Turniere statt.</p>



<p>Erst nach dem zweiten Weltkrieg, hat das&nbsp;<strong>Thaiboxen</strong>&nbsp;große Änderungen erfahren. Davor trugen die Kämpfer Hanf- oder Baumwollbandagen, Tiefschützer aus Kokosnussschalen und es gab keine Runden und Gewichtsklassen. Heutzutage hebt sich das Thaiboxen von anderen Kampfsportarten, wie&nbsp;<strong>Kickboxen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Taekwondo</strong>&nbsp;hauptsächlich dadurch ab, das es Ellenbogen-, Knie- und Clinche-Techniken erlaubt. Mit über 60.000 professionellen Muay Thai Boxern, allein in Thailand, erfreut sich dieser Kampfsport wachsender Begeisterung, auch außerhalb der Landesgrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sanda – San Shou – Chinesischer Freefight</h2>



<p><strong>Sanda</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>San Shou</strong>&nbsp;ist eine der härtesten und brutalsten chinesischen Kampfsportarten, dessen Wurzeln im&nbsp;<strong>Wushu</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Kung-Fu</strong>&nbsp;liegen. Es ist allerdings besser zu vergleichen mit&nbsp;<strong>Muay Thai</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Kickboxen</strong>, als mit asiatischen Kung-Fu-Stilen. Traditionell wird Sanda auf einer erhöhten Kampffläche (Leitai) ausgetragen und die Kämpfer können einzelne Runden gewinnen, indem sie den Gegner von dieser Fläche stoßen. Sanda ist der beliebteste Kampfsport Chinas und wird unter anderem in der Roten Arme gelehrt.</p>



<p>Sanda kann in zwei Arten eingeteilt werden, dem Sanda nach IWUF (Leichtkontakt) und dem Buo-Ji (Vollkontakt). Beim Sanda nach IWUF sind alle Schlag- und Tritt-Techniken (auch Lowkicks), Würfe und Clinchen erlaubt. Verboten sind Ellenbogen, Knie, Schläge am Boden und Submissions. Die Sanda Kämpfer tragen beim Wettkampf Kopfschutz, Boxhandschuhe und Brustpanzer.</p>



<p>Beim Vollkontakt Sanda (Buo-Ji) sind Ellenbogen, Knie und zeitlich limitierter Bodenkampf dagegen erlaubt. Freefight Sanda, wird wie beim&nbsp;<strong>MMA</strong>, mit Grapplinghandschuhen ausgetragen, das den Kämpfern erlaubt Submissions effektiver anzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Savate – Französisches Kickboxen</h2>



<p><strong>Savate&nbsp;</strong>(übersetzt: alter Schuh) ist eine französische Kampfsportart, die dem&nbsp;<strong>Kickboxen</strong>&nbsp;sehr ähnlich ist, allerdings das Tragen von Schuhen beim Wettkampf erlaubt. Die Ursprünge des Savate können bis ins 17. Jahrhundert zurückgeführt werden. Damals noch bekannt als&nbsp;<strong>Chausson</strong>, wurde es hauptsächlich in den südfranzösichen Hafenstädten, wie Marseille praktiziert. Man nimmt an, dass Seefahrer auf ihren Fahrten in den ostasiatischen Raum, dort erste Kontakte mit Kampfsport hatten. Chausson war eine reine Fußtechnik, da man die Hände zu dieser Zeit noch mit Hieb- und Stichwaffen voll hatte. Nachdem Chausson hauptsächlich zum Straßenkampf genutzt wurde, entwickelte Michael Cassaux 1820, mit den besten Kämpfern dieser Zeit, daraus Savate. Boxtechniken wurden um 1840 im Savate integriert, nachdem einer der besten Schüler Cassauxs gegen einen englischen Boxchampion verlor. Das Savate erfreute sich fortan großer Begeisterung und wurde 1924 als Demonstrationssport bei den Olympischen Spielen in Paris ausgewählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der auch vielen Savatekämpfern das Leben kostete, geriet der Sport etwas in Vergessenheit. Zu neuer Blüte ist er erst wieder um 1980 auferstanden.Heute ist Savate, im Vergleich zu&nbsp;<strong>Taekwondo</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Muay Thai</strong>, zwar noch immer relativ unbekannt, aber es gibt Savatgruppen bereits in vielen Teilen der Erde.</p>



<p>Die&nbsp;<strong>Savate</strong>&nbsp;Wettkämpfe lassen sich in drei Bereiche einteilen. Dem Assaut (Halbkontakt), zu Vergleichen mit dem Leichtkontakt-Kickboxen. Dem Combat (Vollkontakt), der härtesten Variante, die auf Schutzausrüstung, wie Kopfschutz und Schienbeinschoner verzichtet und dem Combat S2, bei dem Kopfschutz, Schienbeinschoner, Mund- und Unterleibsschutz vorgeschrieben sind.</p>



<p>Beim Savate wird viel Wert auf Fußtechniken gelegt, was die Punktvergabe widerspiegelt. Für Fußtreffer am Kopf werden 4 Punkte vergeben, Fußtreffer oberhalb der Gürtellinie macht 2 Punkte und für alle weiteren Treffer gibt es 1 Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Taekwondo</h2>



<p>Taekwondo unterscheidet sich in zwei Arten, dem Semikontakt und dem Vollkontakt. Vollkontakt Taekwondo ist olympische Disziplin und muss mit folgender Schutzausrüstung gekämpft werden: Kopfschutz, Schienbeinschoner, Ellbogenschoner/Unterarmschoner, Tiefschutz, Zahnschutz, Brustpanzer. Die Trefferfläche beim Taekwondo ist im Vergleich zum&nbsp;<strong>Muay Thai, Thaiboxen</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Kickboxen</strong>&nbsp;stark limitiert. Erlaubte Techniken sind Fußtritte zum Körper und Kopf und Fauststöße ausschließlich zum Körper. Alle Angriffe zum Hals, Rücken, Beinen oder Genitalien sind verboten.</p>



<p>Gekämpft wird drei Runden, bei den Männern a 3 Minuten, bei den Damen a 2 Minuten, mit einer Minute Pause dazwischen. Einen Punkt gibt es für Treffer auf die Kampfweste, zwei Punkte für einen Treffer am Kopf und einen Extrapunkt, wenn der Kampfleiter einen Wettkämpfer nach einem Niederschlag anzählt.<br>Taekwondo hatte seine olympische Premiere im Jahre 2000, bei den Olympischen Spielen in Sydney.</p>
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